Seltene Exponate
Dazu gehören etwa nie vorher gezeigte Modelle von Fahrzeugen der DDR-Reichsbahn, das Architekturmodell eines Teils des Berliner Außenrings oder auch kuriose Exponate wie der Schellenbaum des Bundesbahn-Orchesters Wuppertal. Präsentiert werden über 600 Dokumente und Objekte.
Ein weiterer Höhepunkt im DB Museum folgte bereits Ende Juli 2018: Mit den wegweisenden Dieseltriebzügen „TransEuropExpress“ (VT 11.5) und „Vindobona“ (VT 18.16) sind seit 2018 zum ersten Mal in der Geschichte der Eisenbahn die Legenden der Schiene gemeinsam auf dem Nürnberger Museumsgelände zu sehen. Beide Fernverkehrszüge waren maßgeblich für die Entwicklung des Schienenverkehrs der 1950er und 1960er Jahre in Ost und West.
Die luxuriösen Schienenfahrzeuge wurden im Volksmund die oft als „Görlitzer“ (der Dieseltriebwagen der Baureihe VT 18.16) oder „Vindobona“ bezeichnet. Die Bezeichnungen gehen auf den Hersteller (VEB Waggonbau Görlitz) bzw. auf die Streckenbezeichnung der 1957 eingeführten Verbindung zwischen Ostberlin und Wien zurück (Vindobona = Lateinisch für Wien).