Märklin Kids Club Icon Club rot
CLUB
Märklin Kids Club Icon News rot
NEWS
Märklin Kids Club Icon Start up rot
START UP
Märklin Kids Club Icon My World rot
MY WORLD
Märklin Kids Club Icon Action rot
ACTION
Märklin Kids Club Icon Wissen rot
WISSEN
Märklin Kids Club Icon Spotlight rot
SPOTLIGHT
Märklin Kids Club Icon Nonsens rot
NONSENS
Märklin Kids Club Icon Suche rot
SUCHE
Märklin Kids Club Icon Mitgliederbereich rot
KONTO
Märklin Kids Club Icon Menü rot
MENÜ
Märklin Kids Club Icon Action
Action
Outdoor

Geocaching

Spielzeugmuseum

Nürnberg

Die moderne Schatzsuche

Geocaching
macht enorm
viel Spaß!
© Adobe
Märklin Kids Club Acion Outdoor Geocaching Cache Box
Ein stabiler Geocache

Vom Letterboxing zum Geocaching

Die Geschichte der gezielten Jagd nach verlorenen oder versteckten Reichtümern ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Unzählige Kinohelden haben sich mit Karte und Spaten auf die Suche nach unvorstellbaren Goldschätzen begeben. Die moderne Variante der Schatzsuche ist wesentlich ungefährlicher und einfacher – und ist dennoch unglaublich spannend: das Geocaching.
Der Vorläufer des Geocachings ist das sogenannte Letterboxing, das nachweislich bereits um 1850 in Südengland eine große Fangemeinde hatte. An verschiedenen Orten werden Behälter mit einem speziellen Stempel versteckt. Die jeweiligen Verstecke werden mit Hinweisen beschrieben. Die Suche erfolgt anhand von Karten und eines Kompasses. Der Finder des Behälters vermerkt den Fund mit dem Stempel in seinem Letterboxing-Buch. Das heutige Geocaching verbreitete sich ab dem Jahr 2000 rasant über den Globus. Es wird auch gerne als „moderne Schitzeljagd“ bezeichnet.
Geocaching ist spannend – und gesund!

Dave Ulmer

Nachdem die Signale des „Global Positioning System“ – kurz GPS – auch im zivilen Einsatz immer präziser wurden, kam dem Amerikaner Dave Ulmer im Jahr 2000 die Idee für das heutige Geocaching. Er platzierte einen schwarzen Plastikeimer mit CDs, einem Buch, einer Konservendose und einigen anderen Gegenständen an einem geheimen Ort. Nur einen Tag nach der Veröffentlichung der Koordinaten im Internet wurde der Eimer gefunden.
Für deinen Geocache benutzt du am besten einen festen, wasserdicht verschließbaren Behälter, der den Inhalt vor äußeren Einflüssen schützt. Zum Beispiel eine kleine Filmdose oder Tupperware. Beim Inhalt sind deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Nachdem die enthaltenen Gegenstände vom Finder getauscht und durch andere Objekten ersetzt werden dürfen, sollte deine Beigabe nicht zu wertvoll sein. Absolut ungeeignet sind natürlich auch Lebensmittel.
Ganz wichtig ist das Logbuch, in das der Tausch später zusammen mit den Daten des jeweiligen Finders notiert wird. Obendrein kannst du eine Art „Gebrauchsanweisung“ beilegen. So erkennen eventuelle Zufallsfinder, worum es sich bei dem Behälter handelt und sehen ihn nicht etwa als Müll oder Bedrohung an.
Märklin Kids Club Acion Outdoor Geocaching Fund
Beispielhafter Geocache-Inhalt
Märklin Kids Club Acion Outdoor Geocaching Nano Cache
Nano-Caches sind schwer zu finden!

Los geht's!

Nachdem du deinen Schatz gut verpackt hast, benötigst du ein frei zugängliches Versteck. Papas Werkzeugkiste in der Garage kommt da eher nicht in Frage, sonst bekommen du und deine Familie wahrscheinlich häufiger ungewollten Besuch von anderen Geocachern. Das ideale Versteck findest du in öffentlichen Räumen und Grünanlagen. Ein beliebter Ort für einen Geocache sind Schilder, Regenrinnen oder andere metallene Strukturen. Mit einem Magneten kannst du deinen Schatz einfach anbringen, ohne etwas zu beschädigen. Für dich als Einsteiger gut zu wissen: Geocaches dürfen nicht vergraben werden!
Aber wie erfahren denn nun die anderen Geocacher von deinem Schatz? Regionale und internationale Internetportale und Apps haben mehrere Millionen Geocaches samt Koordinaten weltweit gelistet. Einer der größten Datenbanken ist das Portal geocaching.com. Nachdem du dich angemeldet hast, prüft das jeweilige Portal deinen Geocache vor der Veröffentlichung und klassifiziert ihn nach Art und Größe. Schließlich ist es ja unter anderem hilfreich zu wissen, wie groß das Geocache ist. So lassen sich potentielle Verstecke gleich ausschließen.
Allzu leicht sollte dein Schatz nicht zu finden sein, denn jeder Mitspieler genießt den kribbelnden Nervenkitzel bei der Jagd. Viele Portale bieten die Möglichkeit der Bewertung von Geocaches. Kriterien sind beispielsweise die Attraktivität der Gegend oder der Kreativität des Verstecks. Der unbestrittene Favorit in den genannten Kategorien dürfte der einzige Geocache außerhalb der Erde sein. Der gebürtige Brite Richard Garriott besuchte 2008 als sechster Weltraumtourist die Internationale Raumstation ISS und deponierte dort in rund 400 Kilometern Höhe einen Geocache in einem Schließfach.
Wo steckt der Geocache bloß?

Vom Gejagten zum Jäger

Die ganze Welt fahndet nach deinem Geocache. Und während die Mitspieler deinen Schatz heben wollen, kommt die Neugierde in dir auf. Jetzt möchtest du selbst auf die Suche nach den kleinen Kostbarkeiten gehen. Zum Auffinden von Geocaches benötigst du ein Gerät mit GPS-Empfänger. So lässt sich die Position sehr präzise bestimmen. Anstatt des klassischen GPS-Handgeräts kannst du auch ein Notebook, ein mobiles Navigationssystem oder ein Smartphone mit integriertem oder externem GPS-Empfänger benutzen.
Sie sind jedoch weniger für die Anforderungen anspruchsvoller Geocaches ausgelegt als GPS-Geräte, die lange Akkulaufzeiten haben und gegen Belastungen durch Stöße und Regen geschützt sind. Die Verwendung einer Landkarte hilft dir bei der Orientierung im Gelände, während Straßenkarten und Routingfunktionen die Anreise zum Zielgebiet erleichtern.
Märklin Kids Club Acion Outdoor Geocaching Cache
Es gibt sehr kreative Geocaches.

Spaß mit der Verantwortung

Geocaching ist ein tolles Hobby. Allerdings solltest du wichtige Regeln befolgen, um dich, die Mitspieler und die Umwelt zu schützen. Privatgrundstücke, militärische Sperrgebiete sowie Tier- und Naturschutzgebiete sind als Versteck absolut tabu. Hier droht dir großer Ärger mit den Behörden. Extreme und schwierige Verstecke, etwa in Bunkern, Bergwerkstollen, Höhlen, Abwasserkanälen oder verlassenen Gebäuden, können ein Sicherheitsrisiko für suchende Geocacher darstellen.
Viele leichtsinnige Menschen sind in den letzten 20 Jahren schon bei der Bergung von Geocaches ums Leben gekommen. Dann doch lieber das Versteck an der Unterseite der Sitzfläche einer Parkbank…

Informative Links

Auf Schatzsuche

Andere Beiträge

aus dem Kapitel Action
Märklin Kids Club Icon Suche rot
SUCHE
Märklin Kids Club Icon Mitgliederbereich rot
KONTO
Märklin Kids Club Icon Schließen rot
CLOSE