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Sport

Badminton

ICE 2 Großraumwagen

2. Klasse

Spaßfaktor? Riesig!

Hier siehst du
Badmintonfelder
auf Olympialevel!
© Adobe
Märklin Action Sport Badmintonplatz
Professionelle Badmintonhalle

Federball oder Badminton?

Es ist Frühling, die Menschen genießen das schöne Wetter in Grünanlagen und immer mehr Hobbysportler lassen dabei die Federbälle fliegen. Beim Federball steht der Spielspaß mit möglichst langen Ballwechseln, ohne Spielfeld oder Netz im Vordergrund. Die Wettkampfvariante des Freizeitspiels ist Badminton. Schnell, anstrengend und weltweit immer beliebter.

Ab in die Halle!

Einen klaren Nachteil gegenüber dem Federballspiel hat Badminton: es wird ausschließlich in geschlossenen Sportstätten gespielt. Das liegt vor allem an den extrem leichten Spielbällen, die unter freiem Himmel durch kleinste Luftstöße unkontrollierbar werden können. Das Spielfeld hat eine Länge von 13,40 Metern und eine Breite von 6,10 Metern. Das Netz in der Mitte des Spielfelds hängt auf einer Höhe von exakt 1,524 Metern. Ziel der Spieler ist es, den Ball so über das Netz zu schlagen, dass der Gegenspieler ihn nicht mehr zurückspielen kann. Beim Badminton gibt es entweder Einzelmatches zwischen zwei Spielern oder Doppelpartien zwischen zwei Zweierteams.
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Federball: kein Netz, kein Spielfeld

Tolles Training

Trotz der Ähnlichkeit beider Varianten kommst du beim Badminton ziemlich schnell ins Schwitzen. Im Gegensatz zum lockeren Federballspiel im Garten erfordert Badminton Schnelligkeit, Präzision und taktisches Geschick. Auf professionellem Niveau ist das Spiel eine wahre Herausforderung, die den Spielern alles abverlangt. Das schnelle, laufintensive und anstrengende Spiel fördert nicht nur deine Muskulatur, Kondition und Ausdauer, sondern auch deine Koordination und Reaktionsfähigkeit.
Wenn du es beim Badminton ein wenig ruhiger angehen lässt, findest du auch in deiner Familie bestimmt motivierte Gegenspieler. Gerade bei Senioren fördert Badminton die Herz-Kreislauf-Gesundheit und die Mobilität.
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Märklin Action Sport Badminton
Badminton lernen ist kinderleicht.
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Märklin Action Sport Badminton Aufschlag
Kurz vor dem Aufschlag

Wer hat's erfunden?

Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Forscher haben in Indien sowie Mittel- und Südamerika Hinweise gefunden, dass die Menschen dort bereits vor über 2000 Jahren gefiederte Bälle mit einem flachen Holz geschlagen haben. In Europa entwickelte sich am Ende des 18. Jahrhunderts ein unter dem Namen „Battledore and Shuttlecock“ oder „Jeu de Volant“ bekanntes Federballspiel zur Trendsportart des Adels. Ziel war es, dass sich zwei Spieler einen Federball so oft wie möglich zuspielen, ohne dass dieser den Boden berührt.
Im Jahr 1830 brachten es zwei Spieler auf unglaubliche 2117 Schläge innerhalb eines Ballwechsels. Das heutige Spiel verdankt seinen Namen dem englischen Landsitz des Duke of Beaufort: „Badminton House“. Hier stellte er 1872 das aus Indien stammende Spiel „Poona“ vor. 1893 wurde in England der erste Badmintonverband gegründet, und schon 1899 fanden die ersten englischen Meisterschaften statt.
Die deutschen Topspieler Emma Moszczynski und Jan Völker siegen in Graz im Mixed.
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Märklin Action Sport Badminton Federball
Schläger, Federball, fertig.

Wenig Ausrüstung

Der Einstieg in den Badminton-Sport ist kinderleicht, denn du benötigst kein aufwendiges und teures Equipment. Mit einem Schläger, einem Federball und gut passenden Hallenturnschuhen bist du startklar. Für Anfänger reicht meist ein Schläger, dessen Rahmen aus Aluminium oder Stahl besteht. Professionelle Spieler nutzen eher Schläger aus Carbonfaser. Der Federball, der auch „Shuttlecock“ genannt wird, besteht entweder aus synthetischen Materialien oder aus Naturfedern.
Profis spielen meist mit Naturfederbällen, deren Kopf aus Kork besteht. In den Korkkopf sind in der Regel 16 Gänse- oder Entenfedern eingearbeitet. Durch die spezielle Anordnung der Federn wird der ca. fünf Gramm leichte Naturfederball während des Fluges von der durchströmenden Luft in Rotation um seine Längsachse versetzt, wodurch der Flug stabilisiert wird.

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