Das Highlight einer ganzen Generation
Die BR 218 ist das zuletzt entwickelte Mitglied der V 160-Lokfamilie der Deutschen Bundesbahn, das die technischen Fortschritte ihrer direkten Vorläufer bündelte. So übernahm die BR 218 von der Vorgänger-Baureihe BR 217 die moderne elektrische Zugheizung, wodurch der Betrieb veralteter Dampfheizkessel entfiel. Von den Prototypen der Baureihe 215 wurde der leistungsstarke Motor mit rund 2.500 PS übernommen. Dieser machte einen separaten Hilfsdieselmotor für den Heizgenerator überflüssig, da der Hauptmotor sowohl den Antrieb als auch die Energieversorgung der Heizung übernahm.
Starke Kombination
Auch der bewährte Grundaufbau wurde übernommen. Dazu gehören das Grundkonzept der vierachsigen Drehgestelllokomotive, die bewährte dieselhydraulische Kraftübertragung sowie die Wendezugsteuerung wurden aus der V-160-Familie fortgeführt. Die Kombination aus starkem Motor, elektrischer Heizung und Wendezugfähigkeit machte die BR 218 zu einer universell verwendbaren Lok für den Personen- und Schnellzugdienst. Dank technischer Weiterentwicklungen wie der hydrodynamischen Bremse konnte die Höchstgeschwindigkeit im Vergleich zu frühen Vertretern auf 140 km/h gesteigert werden. 1966 bestellte die DB zunächst zwölf Prototypen. Bis 1979 lieferten die Hersteller Krupp, Henschel, Krauss-Maffei und MaK 399 Exemplare an die Deutsche Bundesbahn aus.